Rai-Jin

Kurze Antwort: Alle Metalle – und auch andere Mineralien.

Aber nicht alle sind magnetisch. Manche sind diamagnetisch, andere paramagnetisch.

Zurzeit arbeite ich an einer Version, die schwerer in der Herstellung ist, aber mit Zentrifugalkraft arbeitet. Dadurch wird der Sand von Schwermineralien getrennt.

Welche Metalle sind in der Wüste zu finden?

Ich glaube, die Faszination für Wasser muss ich mir mit vielen Menschen teilen. Aber es gibt einen sehr guten Grund, warum es in Wüstengebieten kaum regnet: Die warme Luft blockiert das Abregnen in gewisser Weise, wodurch Wüstengebiete weltweit fast alle größer werden – und nur mit viel Aufwand entgegengewirkt werden kann.

Wasser – ein so faszinierendes Element

In welcher Wüste lohnt sich die Suche?

Die kurze Antwort: Jede Wüste ist reich an Mineralien. Nur in bestimmten Wüstengebieten ist Vorsicht geboten.

Aber lohnen könnte es sich fast überall. Denn primär verdient jemand mit dem Sammeln sein Geld – und dabei bereitet er oder sie den Boden für die kommende Natur vor. Ob es sich lohnt, muss jeder selbst wissen.

Was passiert mit Wasser in der Wüste?

Vieles verdunstet sehr schnell. Aber auch die Metalle beginnen zu rosten, und dadurch wird das Substrat Sand unwirksam. Normalerweise würde Sand Wasser gut speichern, weswegen er auch als Substrat funktioniert. Aber durch die Metalle kann es sein, dass der Boden zu toxisch ist, als dass irgendeine Pflanze das wirklich lange übersteht.

Zurück bleibt wieder trockener, toxischer Sand – ein Kreislauf, der immer weiter wächst.

Ich glaube, dass man diesen Kreislauf durchbrechen kann. Aber ich kann es nicht alleine machen. Ich brauche eure Hilfe dafür – bitte, der Natur zuliebe.

Rai - Jin 
Der Donnergott

Wenn du dich fragst, wie man mit einem Magneten das Klima beeinflussen kann – dann bist du hier richtig.

Aufbau:

Als erstes braucht man eine Walze aus Plastik mit einer Oberfläche, die sich im Sand mitdreht – ein leichtes Profil reicht aus. In diese Walze bringt man Magnete an. Diese Magnete ziehen magnetische Partikel aus dem Sand an und halten sie an der Außenseite fest. An der Oberseite der Walze könnte man diese Metalle abstreifen und sammeln.

Auf diese Weise könnte man Geld verdienen – aber das ist nicht das Ende. Jetzt geht es erst richtig los: Wenn Abschnitte der Wüste von Schwermetallen gereinigt werden, kann man damit rechnen, dass die Natur zurückkommt. Der Sand könnte besser Wasser speichern, und Pflanzen könnten wieder wachsen.

Ich weiß, das hört sich zu einfach an. Aber ich erkläre gerne, warum es funktionieren könnte – obwohl es so einfach klingt.

Wieso sind überhaupt Schwermetalle im Sand?

Dazu muss man wissen, dass alle Wüsten geologischen Ursprungs sind – entweder durch Vulkane oder durch Meere entstanden. Fast überall, wo Sand ist, war früher einmal ein Meer. Das Meer hat alle Elemente in sich gelöst. Wüsten sind dort, wo früher Leben war. Der Sand ist ein Substrat.

Pilze waren die ersten Lebensformen an Land und sind der wichtigste Bestandteil für Vegetation. Pilze können kilometerweit wachsen und bilden ein Netzwerk, das ganze Ökosysteme verbindet. Dafür haben Pilze Gesteine aufgeweicht, Biomasse verarbeitet und transportiert – wie ein pflanzenbasiertes Internet. Man nennt das auch das "Wood Wide Web".

Warum erkläre ich das? Wenn man den Sand filtert, kann es sein, dass in vielen Regionen die Pflanzen wiederkommen. Mehr Feuchtigkeit kann gespeichert werden – eine Kettenreaktion, eine von den guten, könnte in Gang gesetzt werden. In manchen Regionen könnte nach dem Filtern alles von selbst losgehen. Pilze speichern nämlich auch Sporen und genetische Informationen über lange Zeiträume.

Das Werkzeug ist leicht zu bauen – aber die Wirkung wird umhauen.

Erstmal dachte ich nur: Wie bekomme ich die Metalle? Aber Edelmetalle sind nicht magnetisch – und auch viele andere sogenannte Seltene Erden sind nicht magnetisch. Daran arbeite ich zur Zeit.

Aber mit dieser Version kann man schon einmal die magnetischen Metalle sammeln. Und die sind wertvoll.

Stellen wir uns vor, ein Mensch schafft ein Kilo davon am Tag zu sammeln. Das hört sich wirklich wenig an, kann aber riesige lokale Unterschiede machen.

Was meine ich mit lokalen Unterschieden? Nicht jede Wüste ist gleich. Die Metalle sind unterschiedlich konzentriert. Aber – und das ist das Gute daran ...

Die Antwort dazu:

Der Wert liegt einmal in der Zusammenarbeit – aber auch darin, die Wüste zu verbessern. Wenn Länder, die eine Wüste haben, selbst fruchtbare Erde statt einer Wüste hätten, so kann man glauben, dass der Welthunger zurückgeht, weil ja mehr angebaut werden kann. Natürlich wäre es bis dorthin ein weiter Weg – aber jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

Ich stehe im Kontakt mit Greenpeace und hoffe auf eine Zusammenarbeit. Denn ich möchte mit dem Werkzeug kein Geld verdienen. Aber man könnte damit Geld verdienen.

Ich habe mir überlegt: Weil es NGOs unmöglich ist, mit mir zu arbeiten (da sie nicht wirtschaftlich agieren dürfen), habe ich mir jetzt überlegt, diese Idee als Kurzanleitung herzustellen. Diese könnte von NGOs verteilt werden. So können sich die Menschen selbst helfen, und NGOs werden nicht wirtschaftlich tätig.

"Gib einem Menschen einen Fisch, und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre ihn angeln, und du ernährst ihn für sein Leben."

– Konfuzius (sinngemäß)

Helfen – aber wie?

Ganz einfach: Teile diese Seite. Das kann jeder tun.

Wer allerdings richtig helfen möchte, teilt den Umweltorganisationen mit, dass es diese Idee hier gibt. Ich schreibe auch immer wieder Mails, aber ich kenne so gut wie niemanden – und Antworten sind auch noch selten.

Aber auch Kritik kann helfen. Oder mir etwas Arbeit abnehmen – mit der Außenarbeit, der PR, wenn man so möchte.

Werde Aktiv

* Kennzeichnet erforderliche Felder
Ich danke Ihnen! Wir werden uns so schnell wie möglich bei Ihnen melden.

Warnung

Ich kenne die lokalen Gefahrenquellen nicht. Trotzdem spreche ich hier eine klare Warnung aus: Wüsten können sehr gefährlich sein.

Niemals alleine gehen.

Immer ausreichend Wasser mitführen.

Nicht in der Mittagshitze arbeiten.

Kopfbedeckung tragen.

Gegebenenfalls eine Atemmaske tragen.

Nicht ohne Ortskundige sammeln.

Und auch wenn das Sammeln Spaß machen könnte – bitte immer achtsam sein. Kein Geld der Welt ist es wert, dafür sein Leben zu riskieren.

Aber wer all das berücksichtigt, kann wahre Pionierarbeit leisten.

Aktuelle Wettermodelle simulieren oft einen linearen Verlauf, was das Wasser angeht. Aber wenn man sich das Amazonasgebiet ansieht, ist grob gesagt das Wassersystem geschlossen – es kommt wenig von außen hinzu und wenig fließt weg.

Warum ich das erwähne: Wüsten sind zwar aktuell trocken. Aber wenn diese Kette in Gang gesetzt werden könnte, dann kann es gut sein, dass wieder mehr Wasser in Wüsten gespeichert wird. Pflanzen teilen das Wasser mit anderen Pflanzen – nicht immer freiwillig. Aber über die Jahre hinweg könnte man hoffen und erwarten, dass die Natur sich selbst zurückentwickelt.

Das Wetter könnte mehr Feuchtigkeit in jetzige Wüstengebiete eintragen, das Grundwasser auffüllen, und wiederum könnte mehr Meerwasser verdunsten. Sogar der Meeresspiegel könnte minimal – und lokal – leicht sinken, weil ja mehr Wasser an Land gespeichert werden könnte.

Auch könnten aktuelle Wettermuster sich abflachen, sich normalisieren, wenn man so will. Wir könnten mit diesem Werkzeug vielleicht den Klimawandel bekämpfen – oder ihm zumindest etwas entgegensetzen.

Dieses Werkzeug entfaltet seine Wirkung in der Zusammenarbeit. Das heißt: Ein Dorf oder eine Gemeinde könnte eine Gruppe zum Sammeln und eine zum Sortieren haben. Dafür gibt es ganz einfache mechanische Werkzeuge, die man bauen könnte. Metalle sind sehr schwer – oder es sind Schwerminerale. Durch eine Drehung mit der richtigen Geschwindigkeit bleiben die schweren Teile in der Nähe der Mitte, und die leichten fliegen weg. Das könnte man wahrscheinlich mit Fahrrädern und einer Waschmaschine nachbauen.

Ich will damit sagen: Das Sortieren ist auch machbar. Dadurch würden die gewonnenen Sande an Wert gewinnen. Das Sortieren kann man also ein wenig wie eine Veredelung verstehen. Ein einzelner Mensch könnte damit wahrscheinlich sehr wenig Geld verdienen. Aber in der Zusammenarbeit sieht das ganze anders aus.

Aber worin liegt der wirkliche Wert des Werkzeugs?

Berechtigte Frage.

©Urheberrecht. Alle Rechte vorbehalten.

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.