Kapitel 1: Der Tag, an dem die Erde starb
Vor ungefähr 13.000 Jahren in der nähe der heutigen Hudson Bay in Kanada Lag alles ruhig unter kilometer dicken eisschichten das wird das Laurentinische Eisschild genannt. Ich weiß das die Jüngere Dryas 200 jahre später begann es ist also kein Fehler sondern ein Detail.
Kapitel 1: Wie ein paar Sekunden das Klima für tausende Jahre veränderten
Da ist es passiert: Ein Teil der Tauriden hat uns getroffen, ging vermutlich in drei Teilen zu Bruch, welche alle nahe beieinander in der Hudson Bay niedergingen. Eine unvorstellbare Kraft. Eine Hitze- und Plasmawelle umhüllte den Eindringling. Eine Explosion nach der anderen folgte. Er durchbrach mehrfach die Schallmauer und erzeugte so viel Hitze, dass fast unmittelbar die gesamte Eisfläche explosionsartig verdampfte. Dann folgte eine Feuerwalze, die auf vier Kontinenten fast alles verbrannte.
Unmöglich? Wo ist der Krater?
Um genau zu sein: Wenn ein Körper mit solch einer Geschwindigkeit auftrifft und das Wasser in solchen Mengen verdunstet, dann würde das Wasser wie eine reaktive Panzerung funktionieren. Die beiden Kräfte bekämpfen sich zum Teil gegenseitig. Einen klassischen Krater gäbe es nicht – aber es gäbe Spuren. Und die sind gefunden worden.
Ach was? Wo denn? Welche? Wie spannend wäre die Geschichte, wenn ich gleich alles erzählen würde.
Geologisch sieht Amerika ausgewaschen aus. Auf Karten aus großer Höhe kann man sehen, was ich gleich erzählen werde. Nachdem der Körper dem Eis zu nahe kam, wurde er quasi zu Staub verarbeitet – ein so schneller und gewaltsamer Prozess, der aber physikalisch die Folge wäre.
Aber warum dann die Hudson Bay? Ich weiß nicht genau, aber ich hatte da so ein Gefühl: Das war nicht alles. Das war erst der Anfang. Denn jetzt folgt etwas, das ich selbst nicht glauben wollte, als ich es herausfand.
Ein solches Ereignis hätte die Luft zum Brennen gebracht. Dafür gibt es weltweite Ablagerungen, die sogenannte Black Mat – eine Ruß- und Kohleschicht, die in über 50 verschiedenen Bohrkernen weltweit gefunden wurde. Dazu kommen noch Nanodiamanten und geschockter Quarz – beides Beweise für die hohe Energie.
Kavitation ist ein Phänomen der Physik: Wasser kann sein Volumen nicht ändern. Ein Liter bleibt ein Liter – außer Wasser steht unter Druck. Dann verdampft es kurzzeitig und kondensiert wieder. Das geht extrem schnell, dabei werden enorme Kräfte freigesetzt. Eigentlich ist das nur im kleinen Maßstab zu beobachten. Aber dieses Ereignis hätte genug Energie gehabt, um Kavitation auszuwirken.
Und auch wenn es sich komisch anhört: Der Fremdkörper drang in die Atmosphäre ein, und das Eis sprang ihm entgegen. Denn unter dem Eis verdampfte das Wasser durch die Druckwelle – Kavitation. Das wirkte wie eine reaktive Panzerung. Diese könnte die Vertiefung in der Hudson Bay vielleicht erklären. Danach hob sich der Boden durch die entnommene Eislast an.
Das Impakt-Ereignis selbst hat nur Sekunden gedauert. Die Kaskade hat aber erst ihren Anfang genommen.
Kapitel 2: Der Donner, der die Welt zerbrach
Der Treffer war vielleicht weltweit hörbar – ein tiefes Grollen aus großer Höhe. Tiere und Menschen könnten es gehört und die Flucht angetreten haben.
In der Nähe war nicht an Flucht zu denken. Vielleicht ein kurzer Moment – und dann flog der Gedanke mit der Asche davon.
Die Plasmawelle erreichte Temperaturen von Zehntausenden Grad. Bei über 2.200 Grad begann das Gestein zu schmelzen – und genau das beweisen die winzigen Schmelzkügelchen, die später in der YDB-Schicht gefunden wurden. Die Tauriden sind zudem sehr wasserreich, was der Rechnung einen weiteren Aspekt hinzufügt: Wasser wird durch die Hitze in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten – und der Wasserstoff verbrennt sofort in einer gewaltigen Knallgas-Reaktion. Eine brutale Kettenreaktion, die die Nordhalbkugel in Brand setzte. Vier Kontinente waren betroffen: Nordamerika, Südamerika, Asien und Europa.
Dieser Treffer setzte mehr Energie frei als das gesamte Atomwaffenarsenal der Menschheit. Mehr Sprengkraft, als wenn wir alle unsere Waffen auf einmal zünden würden – selbst wenn wir das Tausendfache davon hätten. Unvorstellbar.
Und das hat nichts am Klima getan? Oh doch.
Die Druckwelle war so stark, dass sie unsere Atmosphere lokal ausbeulte – ein gewaltiger Schock, der die Troposphäre an der Einschlagstelle um viele Kilometer anhob. Beim Impakt oder kurz danach gab es in dieser Region kaum noch Sauerstoff, dafür aber eine gewaltige Dampfglocke, die wiederum monatelange, sintflutartige Regenfälle auslöste. Amerika wurde von mehreren Flutwellen getroffen – nein, besser noch: Das Wasser, das durch die Hitze des Treffers verdampft worden war, musste wieder runterkommen. Es folgte ein Regenschauer, der ganze Landstriche wegschwemmte. Nicht über Jahre, aber über Monate – eine Flut, die man heute nur noch in den tiefen Canyons und ausgewaschenen Ebenen Nordamerikas erkennen kann.
Amerika ist schon einmal in seiner Geschichte von einem Binnenmeer durchquert worden. Damals hatte es einen ähnlichen Verlauf und hinterließ Kanäle, Flussbetten und Täler – eine Vorzeichnung für die Flut, die ich gleich beschreiben werde.
Kapitel 3: Der Regen, der nicht aufhören wollte
Das Wasser kam erst langsam zurück. Nach der Explosion war das Eis verschwunden, das vorher noch schützende Dämme gebildet hatte, und gab nun das Land frei. Ein Teil des Meeres suchte sich seinen Weg – das allein hätte noch keine Katastrophe bedeutet. Aber der Regen, der wie ein unaufhörlicher Wasserfall niederging, brachte auch die restlichen Eismassen zum Schmelzen und gab weitere riesige Wasserspeicher frei.
Das Wasser fand durch das vorgezeichnete Amerika schnell einen Weg. Bald war es nicht mehr nur Wasser – die toten Tiere und Pflanzen mischten sich dazu, und mit der Zeit wurde es eine zähflüssige Masse. Diese Schlammlawine drückte sich unaufhaltsam bis in den Golf von Mexiko und darüber hinaus bis in das Amazonasbecken. Auf dem Weg bedeckte sie die Inseln der Karibik, füllte Vertiefungen auf und begrub alles unter sich, was nicht schnell genug davonkam.
Doch da war es lange noch nicht vorbei. Nordamerika hat es richtig übel erwischt, nur wenig blieb vom Schlamm verschont. Im Osten gibt es einen alten Schildvulkan, der ein schützendes Plateau gebildet hat. Darauf haben vermutlich wenige überlebt – sie starben dann aber später, weil einfach alles weg war. Die Tiere starben verhungert, ihre Pflanzen wurden verbranzt, wenn sie die Katastrophe überhaupt überlebten.
Aber auch das war erst der Anfang. Die Welt sollte diesen Tag bis heute nicht vergessen.
Kapitel 4: Die trügerische Ruhe
Ein Moment – und dann kann die Welt eine andere sein.
Die Schlammwelle drückte sich bis in das Becken des Amazonas und verschüttete alles Leben dort. Angereichert mit unvorstellbaren Mengen an organischem Material – verbrannte Wälder, tote Tiere, zerrissene Pflanzen – tötete dieser Brei, was immer noch nicht geflohen war. Menschen und Tiere werden versucht haben zu fliehen. Aber wovor? Vor etwas, das sie nicht kannten.
Diese Welle, so glaube ich, hat Amerika in einem gewaltigen Akt ausgewaschen. Das endgültige Aussterben der Megafauna wurde damit besiegelt. Kurz darauf starben die letzten Riesen auch in Südamerika. Ich bin überzeugt: Die Pflanzen waren verbrannt, die Tiere verhungerten.
Die Clovis-Menschen haben in Höhlenmalereien festgehalten, was sie sahen: hungernde Tiere, das Unverständnis, warum die einst friedlichen Riesen plötzlich auch Menschen angriffen. Jagdszenen waren eher nicht die Regel. Wer mir das nicht glaubt, soll es mit einem Elefantenbaby versuchen – Tauziehen. Ich bin gespannt, wer gewinnt.
Diese Tiere wurden nur in äußerster Not gejagt. Elefanten sind hochsoziale Wesen. Es ist kaum möglich, ein Tier von seiner Herde zu trennen. Und selbst wenn: Wie lange kann man von einem Kadaver essen, bis das Fleisch verdirbt? Die Vorstellung, dass der Mensch die Megafauna einfach so überjagt habe, ist unlogisch. Ich halte sie für nicht plausibel.
Dieses Ereignis aber könnte alles erklären. Es hat zahllose Spuren hinterlassen – und vor allem das Klima für 1.200 Jahre in eine neue Eiszeit gestürzt. Wie genau?
Die Druckwelle war so gewaltig, dass sie die Troposphäre lokal anhob. Die enorme Menge an Wasserdampf verschob die Jetstreams. Das dauerte nicht lange – die Corioliskraft brachte sie schnell wieder in ihre Bahn. Der Regin konzentrierte sich auf die Nordhalbkugel und war nach wenigen Jahren vorbei.
Doch in dieser kurzen Zeit löste er Schlammlawinen und Hangrutsche aus. Vor allem aber veränderte er die großen Meeresströmungen. Die AMOC brach zusammen. Der Ruß der Brände verdunkelte den Himmel. CO₂ wurde freigesetzt. Und das Methan, das zuvor die Megafauna produziert hatte, fehlte nun. All das zusammen kühlte die Erde aus.
Die ITCZ blieb auf der Südhalbkugel. Der Äquator verlor seinen Wärmeaustausch mit dem Norden. Der Süden wurde wärmer. Der Äquator selbst wurde heiß. Es gibt Hinweise darauf – Madagaskar ist ein Beispiel.
Kapitel 5: Die Erde der Götter – was die Maya Terra Preta nannten
Der Gedanke, dass Menschen diese schwarze Erde selbst geschaffen haben könnten, klingt erstmal schön. Er drängt sich fast auf. Aber der Name "Erde der Götter" ist bereits ein Hinweis: Dieses Werk wurde nicht von Menschen gemacht. Sondern von den Göttern – oder, wie ich glaube, von dieser Katastrophe.
Die Katastrophe transportierte gewaltige Mengen an Biomasse. Die Megafauna, ihre Bakterien, die Pflanzen – alle Lebensformen waren vertreten. Knochen, Fleisch, Pflanzen, Bakterien, Pilze: Ein riesiger Haufen toter, aber noch aktiver Biomasse.
Und dann begann der Kampf.
Fleischfressende Bakterien fraßen das Fleisch. Andere Bakterien, ähnlich wie im Magen eines Wiederkäuers, zersetzten die Pflanzen. Es begann ein Krieg der Bakterien – und dieser Krieg dauerte vielleicht hunderte von Jahren. Das Ergebnis ist eine Erde, die lebt. Sie heilt sich selbst und ist endlos fruchtbar.
Vergleichen wir: Wenn ich die Wahl hätte, eine Pyramide zu bauen oder diese Erde zu mischen – ich würde die Pyramide nehmen. Das ist weniger Arbeit.
Um diese Erde zu mischen, bräuchte man ein Rezept: so viel von dieser Rinde, so viel von jenem Pilz, so viele Knochen von einem bestimmten Tier. Eine solche Vorschrift müsste überliefert sein – in Knotenschriften, in schriftlichen Aufzeichnungen, oder zumindest mündlich.
Doch hier wird es schwierig: Wörter haben keine konstante Bedeutung. Sprache wandelt sich. Ein über Jahrtausende mündlich überliefertes Rezept wäre zwangsläufig verfälscht worden. Irgendwann hätte jemand etwas falsch verstanden, etwas falsch gemacht, etwas falsch weitergegeben.
Bei der Terra Preta ist das nicht der Fall. Sie ist perfekt gemischt – überall, wo man sie findet. Zufall? Oder gute Planung?
Stellen wir uns vor, wir wollten die Erde heute nachbauen. Das ist leider nicht möglich – die Megafauna fehlt. Aber selbst wenn wir das Rezept hätten: Das gesamte Amazonasbecken ist mit dieser Erde bedeckt, mal dünn, mal meter dick. Das spricht nicht für menschliche Arbeit.
Vielleicht hat der Mensch die Erde gefunden und später verfeinert. Das halte ich für möglich. Daher auch der Name: "Erde der Götter". Etwas, das die Götter uns hinterlassen haben.
Kapitel 6: Die Erde reagierte und erwachte
Nach dem gewaltsamen Airburst wurden gewaltige Mengen Wasserdampf in der nördlichen Hemisphäre freigesetzt. Sie gingen in wasserfallartigen Regenfällen nieder – zuerst nahe der Einschlagstelle, dann immer weiter weg. Sogar bis nach Tibet brachte dieser Regen noch Wasser.
Der Meeresspiegel stieg weltweit um 130 bis 150 Meter an. Dadurch wurden die Meeresströmungen verändert. Die AMOC-Strömung wurde mit Süßwasser angereichert, was sie zum Erliegen brachte. Auch die südlichen Strömungen änderten ihren Lauf. Der Äquator dehnte sich aus, die Südhalbkugel erwärmte sich leicht. Der Äquator selbst wurde richtig heiß.
Im Mittelmeerraum passierte daraufhin so einiges. Die einstige Savanne wurde zur Wüste, fast der gesamte Mittelmeerraum brannte förmlich aus. Einstige Landbrücken verschwanden unter dem steigenden Meeresspiegel. In Europa verschwand Doggerland. Im indonesischen Raum verschwand die Sahul-Zone. Auch dort, wo heute das Ostchinesische Meer ist, verschwanden die Landbrücken zwischen China, Japan und Korea. Indien und Sri Lanka wurden getrennt.
Dieses Ereignis hat so viele Puzzleteile hinterlassen – und es dauerte Jahrtausende.
Die Erde erwachte. Ihre Vulkane brachen einmalig aus: zuerst nahe des Impakts, dann immer weiter weg, bis zum Südpol. Auch die Wettermuster änderten sich. Das Methan, das die kurz zuvor ausgestorbene Megafauna produziert hatte, fehlte nun im Klimasystem. Methan ist ein starkes Treibhausgas. Sein Fehlen trug dazu bei, dass die Kaltphase so lange anhielt.
Ruß, Dampf, das fehlende Methan – all das gab der Erde den Rest. Und da waren noch die erwachenden Vulkane: einer in Alaska, dann welche in Island, in Deutschland die Eifel, in Russland Kamtschatka. Insgesamt brachen etwa 30 Vulkane in einem Zeitfenster von nur 110 Jahren aus.
Das alles machte das Ende der Eiszeit so widersprüchlich: Wieso wird es am Ende kälter als in der Eiszeit selbst? Und wieso gibt es zu dieser Zeit fast weltweit einen genetischen Flaschenhals – beim Menschen, bei Tieren und bei Pflanzen?
Kapitel 7:
A. Geologische Beweise (Die harten Fakten)
Die Black Mat (YDB-Schicht) – Eine dunkle, rußhaltige Sedimentschicht, die an über 50 Fundstellen weltweit gefunden wurde.
Nanodiamanten – Mikroskopisch kleine Diamanten, die nur durch extremen Druck und Hitze entstehen.
Geschockte Quarzkörner – Sandkörner mit typischen Bruchmustern, die auf eine gewaltige Druckwelle hindeuten.
Mikrokügelchen (Spherulen) – Winzige, perfekt runde Schmelzkügelchen, die nur bei Temperaturen über 2.200°C entstehen.
Platin- und Iridium-Anomalie – Ein Überschuss dieser seltenen Metalle in den Sedimenten der YDB-Schicht.
B. Klimatische Beweise
Der abrupte Temperatursturz in Grönland – Die Eisbohrkerne zeigen einen Temperaturabfall um etwa 15°C.
Die Jüngere Dryas – Eine etwa 1.300 Jahre dauernde Kälteperiode, die mit dem Impakt zeitlich zusammenfällt.
Die AMOC-Strömung kam zum Erliegen – Die atlantische Umwälzströmung brach zusammen.
Die ITCZ wanderte nach Süden – Der tropische Regen- und Windgürtel verschob sich, was die Sahara zur Wüste machte und den Amazonas feuchter werden ließ.
Die Südhalbkugel erwärmte sich leicht (Bipolare Wippe) – Während der Norden extrem kalt wurde, wurde der Süden wärmer.
C. Die Megaflut (Sedimente und Landschaftsveränderungen)
Die "Stair-Step-Like" Sedimente im Golf von Mexiko – Drei pulsförmige Ablagerungen mit extrem hoher Sedimentationsrate, die abrupt enden.
Die grobkörnigen Sedimente im Golf – Ein Beweis für schnelle, kraftvolle Wasserströmungen.
Die ausgewaschene Landschaft Nordamerikas – Besonders auffällig auf Satellitenkarten.
Die Channeled Scablands (Washington State) – Ein riesiges, von Megafluten zerfurchtes Gebiet.
Die Carolina Bays – Tausende elliptische Mulden an der US-Ostküste, die radial auf ein gemeinsames Zentrum ausgerichtet sind.
Die Hudson Bay als Kavitationsnarbe – Das Becken als mögliche Folge des verdampfenden Eises.
D. Biologische und paläontologische Beweise
Das Massensterben der Megafauna in Nordamerika – Etwa 35 Großtierarten starben zeitgleich mit der YDB-Schicht aus.
Das Massensterben der Megafauna in Südamerika – Zeitgleich oder kurz nach Nordamerika.
Der genetische Flaschenhals der amerikanischen Ureinwohner – Die Bevölkerung brach vor etwa 13.000 Jahren dramatisch ein.
Der Methan-Einbruch – Mit der Megafauna verschwand auch eine riesige Methanquelle, was die Abkühlung verstärkte.
Knochenlager in der Hudson Bay Region – Konzentrationen von Knochen verschiedener Arten an einem Ort, was auf eine Anspülung hindeutet.
E. Vulkanologische Beweise
30 Vulkanausbrüche in 110 Jahren – Ein Cluster von Eruptionen, darunter der Laacher See in der Eifel, Island, Kamtschatka.
Die Eifel (Laacher See) – Ausbruch vor etwa 13.000 Jahren, einer der größten in Europa.
Island – Postglazial 30- bis 50-fache Zunahme der vulkanischen Aktivität.
Kamtschatka – Erhöhte vulkanische Aktivität durch Druckentlastung nach der Eisschmelze.
Vulkane am Südpol – Nachweislich aktiv in dieser Zeit.
F. Archäologische und kulturelle Beweise
Das Verschwinden der Clovis-Kultur – Die früheste weit verbreitete Kultur Nordamerikas verschwindet exakt zum Zeitpunkt der YDB-Schicht.
Höhlenmalereien der Clovis-Kultur – Zeigen hungernde Tiere und Angriffe von Riesen, keine typischen Jagdszenen.
Göbekli Tepe (Türkei) – Der älteste Megalithkomplex der Welt, möglicherweise eine Reaktion auf die Himmelskatastrophe.
Die Chinesische Mauer (älteste Abschnitte) – Aus Lehm gebaut, nach Nordwesten ausgerichtet – möglicherweise als Schutz gegen Fluten, nicht gegen Feinde.
Versunkene Bauwerke (Bimini Road, Yonaguni, Adamsbrücke) – Unterwasser-Strukturen, die auf eine versunkene, prähistorische Zivilisation hindeuten könnten.
Doggerland – Die versunkene Landmasse zwischen England und Kontinentaleuropa.
Sahul – Die versunkene Landbrücke zwischen Australien und Neuguinea.
Die Ostchinesische Landbrücke – Einst zwischen China, Korea und Japan, heute versunken.
Die Trennung Indiens von Sri Lanka – Versunken nach dem Meeresspiegelanstieg.
Terra Preta (Schwarzerde des Amazonas) – Meine Theorie: Kein reines Menschenwerk, sondern die sedimentierte und verrottete Biomasse der Megaflut, angereichert durch jahrhundertelangen "Bakterienkrieg".
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Der Vulkan in Alaska (der Mount Edgecumbe)
Was die Forschung sagt: Sedimentkerne aus der Region Alaska (z. B. aus der Sitka Bay) belegen, dass es genau zu Beginn der Jüngeren Dryas (vor ca. 12.900 Jahren) zu einem massiven Ausbruch kam. Die Asche dieses Vulkans (vom Mount Edgecumbe) wurde als wichtiger stratigraphischer Marker verwendet, um die Sedimentschichten dieser Zeit zu datieren.
Die Verbindung zu meiner Theorie: Die Frage ist: Was hat diesen Ausbruch ausgelöst? Die plötzliche Druckentlastung durch das schmelzende Eis? Ein gewaltiges Erdbeben, das durch den Impakt ausgelöst wurde? Dein Impakt ist die perfekte Erklärung für einen zeitlich so genau passenden und gewaltsamen Ausbruch. Das fügt deiner Liste einen weiteren präzisen geografischen Punkt hinzu (Alaska ist nah an meinem postulierten Epizentrum, gleicher Breitengrad).
Das Austrocknen des Toten Meeres
Was die Forschung sagt: Das Tote Meer ist ein abgeschlossenes Becken und reagiert extrem empfindlich auf Klimaveränderungen. Während der Jüngeren Dryas sank sein Wasserspiegel auf ein Rekordtief (der Seepegel fiel um hunderte von Metern). Das Wasser verdunstete, und es entstanden gewaltige Salzablagerungen (Halit).
Diese extreme Trockenheit im östlichen Mittelmeerraum ist ein Beleg dafür, dass die klimatischen Auswirkungen dieses Impakts global waren. Sie passen perfekt zu meiner Beschreibung der verschobenen ITCZ (die Regenzone wanderte nach Süden), die zu einer jahrhundertelangen Dürre in dieser Region führte.
G. Terrestrische Beweise (Landschaft und Geografie)
Der Schildvulkan (Plateau von Washington DC) – Eine Region, die als "Insel" die Katastrophe überdauert haben könnte.
Die verwaschenen Ebenen Nordamerikas – Wenig Bewuchs, ausgewaschene Strukturen.
Die steilen Gebirge mit fehlenden Sedimenten – Die "Schuhe der Berge" sind verschwunden, wegerodiert durch die Megaflut.
Die Täler und Canyons, die wie ausgespült wirken – Eine Landschaft, die durch gewaltige Wassermassen geformt wurde.
H. Globale Indizien (Zusammenhänge und logische Verknüpfungen)
Die Synchronizität der Ereignisse – Alle genannten Phänomene (Black Mat, Megafauna-Aussterben, Vulkanausbrüche, Klimasturz) fallen in ein Zeitfenster von wenigen Jahrzehnten.
Die Tauriden als Quelle – Der wasserreiche Komet, der regelmäßig die Erdbahn kreuzt, ist der wahrscheinlichste Ursprung des Impaktors.
Das Fehlen eines klassischen Kraters – Erklärt durch den Airburst über dem kilometerdicken Eisschild (reaktive Panzerung).
Die Kavitation als Mechanismus – Erklärt die ungewöhnlichen Verformungen des Meeresbodens und die sekundären Impaktraten.
Die Kaskade der Impakte (sekundär, tertiär) – Erklärt die unterschiedlichen Formen und Größen der Carolina Bays.
Die Frostsprengung als Verstärker des Vulkanismus – Eindringendes Wasser in Risse, das gefriert und die Vulkane von innen aufsprengt.
Das fehlende Methan als Verstärker der Abkühlung – Der Wegfall des Treibhausgases trug zur langen Kälteperiode bei.
Der genetische Flaschenhals – Erklärt die dramatische Reduzierung der menschlichen Bevölkerung in Nordamerika.
Die Sintflut- und Katastrophenmythen weltweit – Kollektive Erinnerungen an ein gewaltiges Ereignis.
Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit. "Wer sich jetzt fragt, wie ich das alles gelernt habe – dem sage ich: Das kannst du auch. Ganz einfach mit Lisa. Einer Methode, die ich als Kind entwickelt habe und die mich seitdem nie losgelassen hat. Interessiert? Dann schau selbst."
Was sind die Tauriden?
Die Tauriden sind ein Fremdkörper, der vor vielen tausend Jahren in unser Sonnensystem kam und seitdem in viele Fragmente zerbrochen ist. Seit dieser Trümmerstrom in unser Sonnensystem gekommen ist, hat er schon mehrere Planeten getroffen.
Die Erde kreuzt zweimal im Jahr die Flugbahn dieser Kometenschauer – genannt die Tauriden, nicht zu verwechseln mit den Perseiden. Ein seltenes Schauspiel, größtenteils für die Erde ungefährlich. Aber nicht so bei den Tauriden.
